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Theaterbesuch Klassen 7, 8, 9
Januar 11, 2019

Wir  waren im Theater !

Am 8. Januar waren wir im Auditorium des Instituto Português da Juventude in Faro und haben zwei Theaterstücke angeschaut, die Teil des Curriculums für Portugiesisch als Muttersprache sind. Die Schüler der 7. und der 8. Klasse haben eine Bühnenfassung von  O Cavaleiro da Dinamarca gesehen und zwei Schülerinnen der 8. Klasse haben noch zusammen mit der 9. Klasse am Nachmittag eine Aufführung des Auto da Barca do Inferno erlebt.


Die jüngeren Schüler sahen nur die erste Vorstellung, die sehr ansprechend und  unterhaltsam war, eine recht freie Adaptation des Werkes von Sophia de Mello Breyner und eine Erfahrung, die die Fahrt allemal wert war.

Für die älteren Schüler war es ein erlebnisreicher Tag, zwischen den beiden Aufführungen gab es noch genug Zeit, mit den Tauben im Park (sehr, sehr vielen Tauben) zu spielen und das Regionalmuseum der Algarve zu besichtigen. Eine freundliche, sehr kenntnisreiche Mitarbeiterin gab uns eine kurze, aber wirklich interessante Führung. Wir waren zwar schon ziemlich hungrig, konnten uns jedoch noch genug konzentrieren, um etwas über den in Faro geborenen Carlos Porfírio zu erfahren, Cineast, Schriftsteller, Ethnologe und futuristischer Maler ( hat sogar mit Picasso gearbeitet !), und auch die Lehrerinnen lernten noch etwas Neues über die Sitten und Bräuche der Region, in der wir leben. Und gleich im Anschluss lernten sie einiges über die Sitten und Bräuche ihrer Schüler, voller Erstaunen darüber, welche Mengen von Hamburgern sie in nur einer halben Stunde verputzen können!

 


 

Zurück im Theater konnten wir dann die zweite Vorstellung genießen, die genauso unterhaltsam wie das erste Stück war. Bruno, der sich mit Theateraufführungen auskennt, wies darauf hin, dass hier die Schranken zwischen Bühne und Publikum fielen, und die interaktive Art der Aufführung war tatsächlich eine der großen Überraschungen dieser Inszenierung, wie auch die gelungene Anpassung an das Alter der Zuschauer und die Neuinterpretation der Moral des 16. Jahrhunderts: Vielleicht ist die Grenze zwischen Gut und Böse gar nicht so klar wie Gil Vicente sie darstellte, wie es auch die Liebesaffäre zwischen dem Teufel und einem verwegenen Engel zeigte, der am Ende den Umhang des Dämonen anzieht...

Zum Schluss noch ein wohlverdientes Lob für die Truppe des Wandertheaters Educa. Wir wurden aufs Beste willkommen geheißen, und zwischen 10 Uhr und 15h30 waren die vier Schauspieler ständig auf der Bühne, in unzähligen Rollen in unterschiedlichen Stücken. Die geistige und körperliche Anstrengung muss enorm gewesen sein, aber davon hat man als Zuschauer nichts bemerkt. Wirkliche Profis.

Maria Amélia Ferreira

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